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Eisenmangel durch die Periode

Fühlen Sie sich während der Periode manchmal besonders müde und schlapp? Kommt es auch abseits der Menstruation häufiger vor, dass Ihnen die nötige Energie fehlt? Mal abgesehen vom Trubel des Alltags könnte auch ein Eisenmangel dahinterstecken. Besonders bei Frauen, die unter einer ungewöhnlich starken und lang anhaltenden Regelblutung (Menorrhagie) leiden, kann der Blutverlust während der Periode einen solchen Nährstoffmangel begünstigen.

Warum brauchen wir Eisen?

Eisen ist wichtig für den Aufbau roter Blutkörperchen, die wiederum für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich sind. Der Eisenbedarf von Frauen ist aufgrund der Blutverluste während der Periode höher als bei Männern. Die offiziellen Empfehlungen liegen für Frauen im gebärfähigen Alter bei 15 Milligramm Eisen pro Tag. Bei Männern ab 19 Jahren sind es täglich 10 Milligramm.

Ist zu wenig Eisen im Körper, können nicht genug rote Blutkörperchen produziert werden. Die Folge kann eine Blutarmut (Anämie) sein. Die Sauerstoffversorgung des Körpers verläuft dann nicht mehr optimal. Anzeichen für eine Blutarmut ist ein anhaltendes Gefühl der Erschöpfung. Eventuell kommen Blässe sowie Schwindel und Kopfschmerzen hinzu.

Eisenmangel erkennen und behandeln

Damit es nicht so weit kommt, sollten Sie schon bei den ersten Symptomen eines Eisenmangels reagieren. Das können Müdigkeit, Kopfschmerzen und Abgespanntheit sein. Die Beschwerden sind leider nicht immer auf den ersten Blick eindeutig auf einen Nährstoffmangel zurückzuführen. Jeder ist mal müde und antriebslos. Treten die Symptome aber zusätzlich zu einer starken Monatsblutung auf, sollten Sie hellhörig werden und das medizinisch abklären lassen.

Durch eine Blutuntersuchung lässt sich leicht herausfinden, ob tatsächlich ein Eisenmangel vorliegt. Ist das der Fall, wird der Arzt oder die Ärztin eventuell die Einnahme von Eisenpräparaten empfehlen oder an die Frauenärztin oder den Frauenarzt verweisen. Denn ist die Ursache für den Nährstoffmangel eine starke Regelblutung, kann der Experte oder die Expertin abklären, welche Behandlungen infrage kommen, um die Menorrhagie gezielt zu lindern.

Eisen in der Nahrung

Da unser Körper Eisen nicht selbst herstellen kann, müssen wir es über die Nahrung aufnehmen. Eisenreiche Lebensmittel sind zum Beispiel Fleisch, Hülsenfrüchte und grünes Blattgemüse. Auch in Spinat, Sesam und Leinsamen ist Eisen enthalten. Allerdings: Große Mengen an eisenhaltigen Lebensmitteln zu essen, reicht allein meist nicht aus, denn der Nährstoff ist in Lebensmitteln unterschiedlich gut verfügbar. Damit der Körper das Eisen also verwerten kann, muss man die Lebensmittel klug miteinander kombinieren. Diese sogenannte Bioverfügbarkeit ist besonders für Vegetarier und Veganer wichtig. Denn während Eisen aus Fleisch einfach aufgenommen werden kann, funktioniert das bei pflanzlichen Lebensmitteln nicht so gut. Die Bioverfügbarkeit lässt sich aber beispielsweise durch den gleichzeitigen Verzehr von Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln und Säften verbessern. Dafür reicht es schon, Salat oder Gemüse mit Zitronensaft zu beträufeln oder zu einem Linsengericht ein Glas Fruchtsaft zu trinken.