Myome in der Gebärmutter

Ein Myom (auch Gebärmuttergeschwulst, Leiomyom oder Fibrom genannt) ist ein gutartiges Geschwulst in oder an der Gebärmutter. Myome kommen vereinzelt aber auch in größerer Anzahl vor. Sie können so klein wie ein Apfelkern oder so groß wie eine Grapefruit sein. Es gibt verschiedene Myomarten, abhängig von der Stelle, an der sie auftreten.

Wodurch Myome genau entstehen, ist nicht ganz klar. Hormone spielen dabei eine Rolle: Je höher der Hormonspiegel ist, desto schneller wachsen sie. Sie schrumpfen in der Menopause und/oder wenn Antihormone eingenommen werden. Oft zeigen sie sich erst im höheren Alter. Auch die Vererbung spielt eine Rolle. Wenn Ihre Mutter ein Myom hatte, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eines bekommen, um das Dreifache höher als im Durchschnitt. Übergewichtige Frauen bekommen mit höherer Wahrscheinlichkeit Myome. Bei extremem Übergewicht ist die Wahrscheinlichkeit sogar dreimal so hoch wie im Durchschnitt.

Lesen Sie hier mehr über die Ursachen für Myome.

Beschwerden

Gefährlich sind Myome in der Gebärmutter normalerweise nicht. Sie können aber Beschwerden verursachen, wie Druck auf die Blase, tiefe Rückenschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Menstruationsschmerzen, Zwischenblutungen und starker Blutverlust. Ein Myom kann auch das Einnisten einer Eizelle erschweren, was es schwieriger macht, schwanger zu werden. Vermuten Sie, dass Sie Myome haben? Dann vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Gynäkologen. Lesen Sie hier, wie Sie sich auf den Arztbesuch vorbereiten können.

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