Heike J. - "Wieder richtig fit"

„Bereits im Jahr 1990 wurde bei mir erstmals Endometriose, auch außerhalb der Gebärmutter, festgestellt. Es folgten mehrere Operationen und Gestagentherapien. 2009 war meine Knochendichte dann so schlecht, dass keine weitere Gestagenbehandlung möglich war.

Ich informierte mich über mögliche Alternativen und las über die Möglichkeit einer Endometriumablation mit der Goldnetzmethode von NovaSure. Ich kontaktierte Dr. Grospietsch von der Klinik am Zuckerberg. Er war Gott sei Dank sehr aufgeschlossen und erfahren und teilte mir mit, „dass bei Vorliegen der Endometriose die Endometriumablation eine gute Methode sei um die Beschwerden weitestgehend zu beseitigen. Ich rate Ihnen auf jeden Fall vor einer Gebärmutterentfernung die Endometriumablation mit dem Goldnetz zu versuchen, da der Eingriff wesentlich kleiner und unproblematisch ist."

Alles, was ich über die Goldnetzmethode lesen konnte war sehr positiv und ich wollte sie auf jeden Fall einer „großen OP“ vorziehen und ambulant durchführen lassen. Da ich beruflich sehr eingespannt bin, kam eine längere Auszeit für mich nicht in Frage. Ich empfand es auch als großes Glück, dass mein niedergelassener Gynäkologe, Dr. Rotmann, bereits Erfahrung damit hatte. Es folgte ein zweijähriger Kampf mit meiner Krankenkasse, die diese Behandlung nicht bezahlen wollte. Dabei wäre die Alternative eine Hysterektomie gewesen, was für mich keine Alternative war. Interessant ist, dass eine Hysterektomie letztlich auch die teurere Variante für die Krankenkasse wäre.

Ich habe der Krankenkasse dann alles, was ich an Informationen finden konnte, mitgeschickt(Kosten-Nutzen-Vergleich usw.), aber bezahlen wollten sie trotzdem nicht. Sie verwies auf andere Ablationsmethoden, die aber durch meine bereits bestehende Osteoporose (u.a. durch jahrelange Gestagenbehandlungen) für mich nicht in Frage kamen und mir auch zu risikoreich erschienen. Das wollte die Krankenkasse nur nicht einsehen.

Aber für mich stand fest, ich würde mich nicht zu einer Hysterektomie "zwingen" lassen!

Im Internet fand ich dann eine sehr interessante Information über meine Krankenkasse: Sie hatte tatsächlich in Halle die Kosten für die Endometriumablation mit dem Goldnetz übernommen! Das hat mich sehr wütend gemacht. Es kann doch nicht angehen, dass die Goldnetzmethode dort bezahlt wird und in Hessen nicht. Ich nahm mir vor, hartnäckig weiter zu kämpfen und sollte ich dennoch keinen Erfolg haben, würde ich es eben selbst bezahlen. Weder konnte und wollte ich so weiterleben wie im letzten 1/4 Jahr (Dauerblutungen, Dauerschmerzen). Drei Wochen nach einer Ausschabung hatte ich schon wieder starke Blutungen. Mittlerweile konnte ich meinen Alltag nicht mehr bewältigen und habe den Eingriff mit der Goldnetzmethode durchführen lassen und selbst gezahlt, da die KKH die Kostenübernahme weiterhin abgelehnte. Natürlich habe ich Widerspruch eingelegt.

Ein dickes „Dankeschön“ an dieser Stelle auch für meinen Arzt, Dr. Rotmann. Ohne sein Engagement hätte ich noch weitere 6 Wochen auf die OP warten müssen. Ich glaube, das hätte ich nicht mehr durchgehalten. (Ich hatte wahnsinnige Schmerzen mit Abgang großer Blutgerinnsel und extrem starken Blutungen.)

Zum Eingriff selbst muss ich ganz ehrlich sagen: Da ich aus medizinischen Gründen keinerlei Schmerzmittel nehmen konnte hatte ich die ersten 10 Stunden große Schmerzen, die dann aber allmählich nachgelassen haben.Drei Tage nach der OP ging es mir schon wieder ganz gut. Ab und zu musste ich noch die Beine hoch legen aber das war OK. Nach einer Woche konnte ich wieder zur Arbeit gehen. Nach drei Wochen hatte ich eine Nachkontrolle und auch da war alles in Ordnung. Mein Arzt sagte, das System sei einfach super!

Die KKH hat auf meinen Widerspruch reagiert. Ich hatte einen Anruf und sollte die Rechnung einschicken. Der Sachbearbeiter sagte, "er sei ganz guter Dinge, dass man da was machen könnte."Letztlich erhielt ich den Bescheid, dass die Krankenkasse bereit sei zu zahlen.

15 Wochen nach der OP hatte ich mich gut erholt. Ich fühlte mich endlich wieder kräftig und ausgeruht. Durch die monatelangen Dauerblutungen, Dauerschmerzen und kaum Schlaf hatte ich 7 Kilo abgenommen, die jetzt, Gott sein Dank, wieder drauf waren. Keine Blutungen mehr, gar nichts, nicht der kleinste Tropfen! Ich konnte dieses Glück gar nicht fassen und mein Arzt meinte: "Das bleibt jetzt so."Mindestens 10 Mal am Tag denke ich: "Das ist ein Wunder!"

Das denke ich auch heute noch, 8 Monate nach dem Eingriff. Ich bin wieder richtig fit, fühle mich super und kann endlich wieder neue Herausforderungen und Termine annehmen. Danke, dass es Novasure gibt!“

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