NovaSure

25. September 2017 - 09:05

Wie läuft die NovaSure-Behandlung ab?

Habe ich genug Tampons eingepackt, um den Tag im Büro zu überstehen? Kann ich abends mit den Freundinnen in der Bar vorbeischauen – oder treiben mich fiese Unterleibskrämpfe mit der Wärmflasche auf das Sofa?

Zahlreiche Frauen wissen aus leidvoller Erfahrung: Starke Regelblutungen können Pläne im Job und in der Freizeit ganz schön durcheinanderbringen! Viele entscheiden sich daher für einen Eingriff mit der NovaSure-Methode, um das Problem ein für alle Mal zu lösen. Doch was genau passiert eigentlich bei dem Eingriff?

Zuerst die Ursachen abklären

Bei der NovaSure-Behandlung nutzt der Arzt eine Art Goldnetz, um die Gebärmutterschleimhaut zu veröden (Endometriumablation). Die Schleimhaut kann sich danach nicht mehr vollständig aufbauen, sodass starke Regelblutungen gelindert werden. Die Methode eignet sich für Frauen, die keinen Kinderwunsch mehr haben. Ob sie auch für Sie die richtige ist, entscheidet der Arzt zusammen mit Ihnen nach einer gründlichen Untersuchung. Denn zunächst muss er die Ursache für die starken Blutungen finden: Stecken eventuell Myome, Polypen oder eine Hormonstörung dahinter? In diesem Fall wird er Ihnen eine entsprechende Therapie empfehlen. Ist die NovaSure-Methode für Sie geeignet, bekommen Sie für den Eingriff einen weiteren Termin.

Ambulant oder stationär?

Der Eingriff kann grundsätzlich stationär oder ambulant durchgeführt werden. Welche Variante für Sie die richtige ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem behandelnden Arzt. Denn diese Entscheidung hängt von vielen Faktoren ab – zum Beispiel von Ihrer medizinischen Vorgeschichte oder davon, ob Sie eine Vollnarkose wünschen oder eine örtliche Betäubung. Auch die Frage, unter welchen Voraussetzungen Ihre Krankenkasse die Kosten für den Eingriff übernimmt, muss berücksichtigt werden.

Vermessen und veröden

Der große Tag ist endlich da? Bloß keine Panik: Die NovaSure-Behandlung ist eine minimal-invasive und sichere Methode. Dennoch sind die meisten Frauen vor der Behandlung ein wenig nervös. Das ist völlig verständlich! Häufig hilft es ihnen zu wissen, was genau passiert, nachdem die Narkose oder die örtliche Betäubung zu wirken begonnen hat: 

  • Der eigentliche Eingriff beginnt damit, dass der Arzt die Gebärmutter vermisst. Da jedes Organ eine individuelle Form und Größe hat, muss das Goldnetz genau auf diese Maße eingestellt werden. 
  • Durch ein Röhrchen führt der Arzt ein gefaltetes Goldnetz aus feinem Gewebe ein. Es entfaltet sich in der Gebärmutter und passt sich ihrer inneren Form an, sodass es an der Schleimhaut anliegt. Erst dann wird das Netz mittels elektrischer Energie kontrolliert erwärmt. Die Verödung der Schleimhaut dauert rund 90 Sekunden 
  • die genaue Dauer hängt davon ab, wie dick die Schleimhaut ist.
  • Nun ist es auch schon fast vorbei: Der Arzt zieht das wieder eingeklappte Netz durch das Einführröhrchen aus Gebärmutter und Scheide heraus. Die Behandlung dauert häufig nicht länger als 20 Minuten.

Was kommt nach dem Eingriff?

Direkt nach der NovaSure-Behandlung dürfen Sie sich ein wenig ausruhen – je nach Art des Eingriffs auf Ihrem Krankenhauszimmer oder im heimischen Wohnzimmer. Die meisten Frauen verspüren in den nachfolgenden Stunden Krämpfe in der Gebärmutter. In den folgenden Tagen löst sich die verödete Gebärmutterschleimhaut und das Gewebe wird ausgeschieden. Viele Patientinnen können schon am Tag nach dem Eingriff wieder ihrer Arbeit nachgehen.

Adieu, starke Regelblutungen!

Bei einem Nachsorgetermin wird Ihr Arzt Sie noch einmal untersuchen und feststellen, ob der Eingriff erfolgreich war. Davon können Sie sich dann während Ihrer Periode selbst überzeugen: Sobald die Genesung vollständig abgeschlossen ist, sollte sich die Stärke Ihrer Regelblutung deutlich verringert haben. Statt Sofa und Wärmflasche gibt’s nach Feierabend nun einen Cocktail mit den Freundinnen!

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