Starke Regelblutung

11. August 2016 - 07:00

Welche Fragen stelle ich dem Arzt?

Wussten Sie, dass eine von fünf Frauen über Beschwerden in Form von starkem Blutverlust während der Menstruation klagt? Das ist eine von fünf Frauen zu viel. Viele von ihnen wissen allerdings nicht, dass dies eigentlich nicht sein muss und Behandlungen angeboten werden, die dieses Problem kurzfristig aus der Welt schaffen. Vier bis fünf Tage starke Blutungen und ständig den Tampon oder die Binde wechseln, ist kaum auszuhalten und gleicht einem Albtraum. 

Normal und stark

Zu bestimmen, ob Ihre Menstruation normal oder stark ist, ist nicht immer einfach. Es gibt keinen festen Maßstab für die Stärke der Menstruation. Dies kann von Frau zu Frau auch sehr unterschiedlich sein. Die eine Frau gerät schneller aus dem Gleichgewicht als die andere. Um einige Anzeichen zu benennen: Müdigkeit, Unwohlsein und Krämpfe sind nur einige der Beschwerden, mit denen viele Frauen bei abnorm starkem Blutverlust zu kämpfen haben. Wie lässt sich das unterscheiden? 

Suchen Sie einen Arzt auf!

Wenn Sie einen netten Abend mit Ihren Freundinnen oder ein gemütliches Essen mit Ihrer Mutter absagen müssen, weil Sie einfach zu müde sind, um sich von der Couch zu erheben, zum Flur zu schlendern und Ihre Schuhe anzuziehen, ist das kein gutes Zeichen. Suchen Sie einen Arzt auf! Nun sitzen Sie bei ihm, und dann? Welche Fragen müssen Sie ihm stellen? Und was ist, wenn er Sie wieder nach Hause schickt, da er oder Sie selbst glauben, dass alles nur halb so schlimm ist? 

Bereiten Sie sich gut vor und stellen Sie die richtigen Fragen

Auf den Besuch beim Hausarzt oder Gynäkologen sollten Sie sich gut vorbereiten. Sie müssen wissen, was Sie fragen wollen und Ihre Beschwerden klar und deutlich benennen. Dabei hilft Ihnen beispielsweise dieser Test! Drucken Sie ihn aus, nehmen Sie ihn mit und besprechen Sie die Ergebnisse im Besprechungszimmer. Denn genau dafür ist es ja da. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein Menstruationstagebuch zu führen. So kann der Arzt genau sehen, wie Ihre Menstruation verläuft und auf der Grundlage dieser Befunde eine Diagnose stellen. 

Was muss ich wissen?

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren. So können Sie nach dem Arztbesuch eine gute Wahl treffen. Denken Sie bei Ihrem Arztbesuch an folgende Fragen:

  • Welche Behandlungen für mein Problem gibt es?
  • Was beinhalten diese Behandlungen konkret?
  • Worin bestehen die Unterschiede und Übereinstimmungen bei den Ergebnissen dieser Behandlungen?
  • Wie viel Zeit nimmt jede einzelne Behandlung in Anspruch?
  • Wann wird mein Problem gelöst sein?
  • Wie hoch liegt in meinem Fall die Erfolgsquote der verschiedenen potenziellen Behandlungsformen?
  • Warum sind die Behandlungen unterschiedlich erfolgreich?
  • Wie lange dauert die Genesung nach der Behandlung?
  • Welche Nebenwirkungen gibt es? Werde ich nach der Behandlung starke Schmerzen haben?
  • Wie wirkt sich die Behandlung auf meinen Körper aus?
  • Wie wirkt sich die Behandlung auf meine Zukunft aus?

Es gibt heute verschiedene Behandlungsoptionen, die dafür sorgen, dass Sie sich über den gesamten Monat hinweg wohl in Ihrer Haut fühlen. Sie brauchen also keine Geburtstage und Partys mehr abzusagen. Also: Schnell den Test machen, das Menstruationstagebuch ausfüllen und schnurstracks zum Arzt!

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