Starke Regelblutung

3. Februar 2017 - 15:30

Wann verliere ich während meiner Menstruation zu viel Blut?

Einige Frauen haben bereits bei ihrer ersten Menstruation Beschwerden, andere wiederum bekommen erst mit den Wechseljahren Probleme. Doch ob Sie nun 13, 33 oder 50 sind, eine starke Menstruation mit viel Blutverlust ist zwar störend, sie kann jedoch effektiv in Angriff genommen werden.

Normaler oder hoher Blutverlust

Normal, stark oder auch unregelmäßig. Es kann schwierig sein, die Stärke Ihrer Menstruation zu bewerten, wenn Sie keine Informationen zur Einteilung haben. Es ist im Allgemeinen kein Thema, das Sie während eines gemütlichen Essens mit Ihren Freundinnen ansprechen, und viel Vergleichsmaterial gibt es möglicherweise auch nicht. Mit den nachfolgend genannten Merkmalen können Sie daher festlegen, ob Ihre Menstruation unter die Bezeichnung „stark“ fällt und Sie deshalb gut beraten sind, den Arzt aufzusuchen.

Was ist unter einer starken Menstruation zu verstehen?

Eine normale Menstruationsperiode dauert etwa vier bis sieben Tage an, geht nicht mit Beschwerden einher, hat einen Zyklus, der zwischen 21 und 35 Tagen andauern kann, und kann mit Tampons oder Binden, die nach vier bis fünf Stunden gewechselt werden müssen, versorgt werden. Dies wäre geklärt! Eine starke Menstruation geht jedoch mit unangenehmen Beeinträchtigungen einher. Mit einer starken Menstruation haben Sie zu kämpfen, wenn:

  • Sie die Binde oder den Tampon öfter als alle vier bis fünf Stunden wechseln müssen.
  • Der Menstruationszyklus weniger als 21 Tage andauert.
  • Sie eine langanhaltende Menstruation haben, die mehr als sieben Tage andauert.
  • Sie einen doppelten Schutz benötigen, also Tampon und Binde tragen müssen, um ein Durchbluten zu vermeiden.

Symptome einer starken Menstruation

Es geht bei einer starken Menstruation allerdings nicht nur um den hohen Blutverlust. Gerade die Kombination aller Symptome lässt die Woche (oder sogar einen längeren Zeitraum) so, gelinde gesagt, ungemütlich werden. Neben der starken Blutung (die eventuell auch mit Zwischenblutungen und/oder Blutklümpchen einhergehen kann) können Sie auch von starken Menstruationsschmerzen und verschiedenen prämenstruellen Symptomen (PMS) beeinträchtigt werden. Durch den Mangel an Eisen, der durch den Blutverlust entsteht, können Sie sich außerdem lustlos, schwindelig und abgeschlagen fühlen.

Viel ist einfach zu viel

Das Urteil, ob viel für Sie auch zu viel ist, fällen Sie letztendlich selber. Es ist wichtig, dass Sie in Zweifelsfällen nicht nervös werden, sondern einen Termin mit Ihrem Frauenarzt oder Gynäkologen vereinbaren, um für Beschwerden und Menstruationsschmerzen eine geeignete Behandlung zu finden. Es ist ratsam, dass Sie sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorbereiten, indem Sie über Ihre Beschwerden mit Hilfe eines Menstruationskalenders Buch führen. Zweifeln Sie noch oder haben Sie einfach keine Zeit, einen Termin zu vereinbaren? Stellen Sie Ihre Fragen online an Katharina B.!

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