Nach der Entbindung eine komplett andere Menstruation«Als ich nach der Entbindung zum ersten Mal meine Mens hatte, wusste ich nicht, wie mir geschah. Sie war auf einmal total stark, überall war Blut. Und es kam mir vor, als hätte ich Wehen. Obwohl das natürlich nicht sein konnte.

Zum damaligen Zeitpunkt arbeitete ich nicht und konnte meine Tage daher grösstenteils zu Hause aussitzen. Meistens lag ich mit unglaublichen Bauchkrämpfen auf dem Sofa – am liebsten mit abgeschlossener Tür und zugezogenen Vorhängen. Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich den ganzen Tag geschlafen, aber mit einer zweijährigen Tochter ging das nicht. Ausserdem stand stündlich der Gang zur Toilette an. Wenn ich länger wartete, lief ich aus. Vor allem meine Bauchschmerzen waren eine grosse Beeinträchtigung. Sie waren alles beherrschend, wodurch ich mich permanent schlecht konzentrieren konnte.

Ich schleppte immer einen grossen Vorrat an Tampons und Binden mit mir herum und bekam fast einen Herzinfarkt, wenn ich glaubte, sie vergessen zu haben. Wenn ich mich verabredete, dann nur an Orten, wo Toiletten waren oder die Verabredung durfte keine Stunde dauern. Wenn Freunde in die Badi gingen, wünschte ich ihnen viel Spass und blieb zu Hause. Ich schämte mich für meine Menstruation, auch wenn ich heute weiss, dass das nicht hätte sein müssen. Damals dachte ich, das ist doch nichts, was man mit seinen Freunden bespricht.

Mein Frauenarzt hat mir zur Pille geraten, aber ich wollte nichts nehmen, was meinen Hormonhaushalt durcheinanderbringt. Der Gedanke gefiel mir nicht. Eigentlich hoffte ich, dass dieses Problem genauso schnell wieder verschwinden würde, wie es gekommen war, aber dem war nicht so. Über die nächsten zwei Jahre litt ich mehr und mehr. Dann begann ich erneut im Internet zu recherchieren, wobei ich auf die Seite einer Initiative stiess: «Rettet die Gebärmutter». Viele Erfahrungsberichte später habe ich mich auf den Weg zu meinem Frauenarzt gemacht, mit einer «NovaSure-Broschüre» unter dem Arm, die ich mir auf der Herstellerseite heruntergeladen hatte. Mein Kinderwunsch ist abgeschlossen, und der Wunsch nach einem beschwerdefreien Leben wurde von Tag zu Tag grösser. Wie gerne wollte ich endlich wieder unbeschwert einkaufen gehen, mit meinem Mann und meiner Tochter die Ferien geniessen oder mit Freundinnen stundenlang shoppen.

Nach einem langen Gespräch mit meinem Frauenarzt hat mich dieser schliesslich in eine Tagesklinik überwiesen. Die Ärzte haben mich sehr kompetent beraten und über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt. Innerhalb von drei Wochen hatte ich einen Operationstermin. Meine Gebärmutterschleimhaut wurde verödet. Nach dem Eingriff hatte ich ein leichtes Ziehen im Bauch und ein wenig Ausfluss. Heute sind meine Blutungen so gut wie verschwunden. Manchmal kann ich immer noch nicht glauben, dass ich endlich wieder mit meiner Tochter auf dem Spielplatz toben oder mit Freunden in die Badi gehen kann – die ganz «normalen», alltäglichen Dinge geniessen, ohne auszulaufen.»

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