Wechseljahre

31. August 2015 - 13:22

Alles über die Perimenopause

Mutter Natur hat uns Frauen nicht nur das allseits bekannte monatliche Fest beschert. Ganz im Sinne von „Wo geht's zur After-Party“ hat sie auch noch die Wechseljahre und die dazugehörigen Beschwerden ins Leben gerufen. Liebevoll, so eine Muttergöttin!

Von der Menstraution in die Perimenopause

Der Übergang besteht nicht einzig und allein aus der Menopause. Auch vor und nach der Menopause finden im Körper zum Übergang gehörende Veränderungen statt, die, Sie ahnen es schon, genauso viele Symptome mit sich bringen. Ein Jammer, aber an diesen natürlichen Prozessen lässt sich wenig ändern.

Die Phase vor der Menopause nennen wir die Perimenopause (Wechseljahre) und diese ist schon lange vor Ihrer letzten Menstruation spürbar. Es kann sein, dass Sie schon mit 35 spüren, dass die Menopause sich ankündigt! Die Östrogenmenge nimmt zu und der Progesterongehalt nimmt ab. Hierdurch wird der Hormonspiegel schwankend, das ganze System gerät aus dem Gleichgewicht und die Perimenopause ist da!

Welche Beschwerden gibt es?

Es gibt viele Symptome und Beschwerden, an denen Sie merken können, dass es tatsächlich so weit ist, dass die Perimenopause Sie erreicht hat. Typische Wechselbeschwerden sind beispielsweise:

  • Starke Blutungen
  • Hitzewallungen
  • Kopfschmerzen
  • Ein aufgeblähtes Gefühl
  • Ängstliche und negative Gefühle
  • Müdigkeit
  • Empfindliche Brüste
  • Beschwerden in Gelenken und Muskeln

Man kann auch vergesslich werden oder unter Schlafstörungen leiden.

Nach der Perimenopause

Logischerweise kommt nach der Perimenopause der Moment, um den sich alles dreht: die Menopause (wussten Sie übrigens, dass das Latein ist für „Monat Ende“?). Das ist der Tag, an dem Ihre letzte Menstruation einsetzt. Tatsächlich, die Menopause dauert genau genommen einen Tag! Anschließend beginnt die Postmenopause: Sie bekommen Ihre Tage nicht mehr und alle Wechselbeschwerden können noch so lange spürbar sein, bis Ihr Körper sich an das neue Hormongleichgewicht gewöhnt hat.

Lösungen für die Symptome der Wechseljahre

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie unter den Wechseljahren leiden, ist zum Teil erblich bestimmt; Sie können die Schuld also Ihrer Mutter und Oma in die Schuhe schieben. Leider gibt es noch kein Wundermittel, das alle Symptome auf einmal beseitigt. Aber Sie haben glücklicherweise selbst Einfluss darauf, wie Sie die Beschwerden erleben. Indem Sie gesund leben, Sport treiben, sich mit positiven Menschen umgeben und Geselligkeit und Spaß haben an dem, was Sie tun, können Sie viele Beschwerden hinter sich lassen oder sie zumindest verringern. Das gilt insbesondere für seelische Beschwerden. Auch wenn Sie Gelenkbeschwerden haben, ist es wichtig, aktiv zu bleiben und Ihre Muskeln geschmeidig zu halten.

Starke Regelblutung?

In manchen Fällen kann ein Gynäkologe sich dafür entscheiden, beispielsweise Hitzewallungen mit Medikamenten wie Hormonpflastern oder Tabletten zu bekämpfen. Haben Sie Beschwerden wie starke Blutungen? Dann kann die NovaSure-Behandlung eine Lösung sein. Bei dieser Behandlung wird die Gebärmutterschleimhaut dauerhaft entfernt und Sie können sich anschließend wieder auf die Dinge konzentrieren, die Sie genießen können!

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