Klümpchen im Blut − kein Grund zur Panik!

Während der monatlichen Regelblutung stößt der Körper die aufgebaute Gebärmutterschleimhaut ab, da sie momentan nicht für das Einnisten einer befruchteten Eizelle benötigt wird. Dabei scheidet er über die Vagina nicht nur Blut aus, sondern auch Gewebereste. Hin und wieder mischen sich außerdem Klümpchen in das Menstruationsblut. Sie können wenige Millimeter oder bis zu vier Zentimeter groß sein. Die Farbe der Gerinnsel variiert von einem hellen Rot bis hin zu einem rotbraunen Ton.

Klumpen während der Periode: normal oder nicht?

Die Klümpchen können insbesondere dann entstehen, wenn die Regelblutung sehr stark ausfällt. Denn während der Periode sorgen körpereigene Gerinnungshemmer dafür, dass das Menstruationsblut nicht gerinnt und kleine Blutklumpen aufgelöst werden. Bei übermäßig starken Blutungen kann es sein, dass dieser Mechanismus überfordert ist und die Bildung von Gerinnseln nicht ganz verhindern kann. Auch die individuelle Form Ihrer Gebärmutter spielt eine Rolle: Manchmal sammelt sich Blut in dem Organ und wird später als Klumpen ausgeschieden.

Lassen Sie die Ursache für die Klümpchen abklären

Treten die Gerinnsel nur hin und wieder auf, ist dies meist kein Grund zur Sorge. Bemerken Sie jedoch immer wieder größere Klumpen, sollte ein Arzt die Ursache abklären. In einigen Fällen steckt eine Hormonstörung dahinter. Denn sie kann dazu führen, dass sich die Gebärmutterschleimhaut zu stark verdickt und die Regelblutung mit einem hohen Blutverlust einhergeht.

Ebenso können Veränderungen in der Gebärmutterhöhle dazu führen, dass es während der Menstruation vermehrt zur Bildung von Blutklümpchen kommt. Zu diesen Veränderungen zählt beispielsweise ein Myom oder ein Polyp. Eventuell handelt es sich auch um zurückgebliebenes Gewebe nach einer Geburt, nach einer Fehlgeburt oder einer Ausschabung. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt untersuchen und zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten beraten.

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